Vor genau fünf Jahren, am 26. Oktober 2021, heiratete die japanische Prinzessin Mako den Bürgerlichen Kei Komuro – und brach dabei mit fast allen Traditionen des japanischen Kaiserhauses. Es gab keine Zeremonie, keinen Empfang, keine prunkvolle Feier. Stattdessen reichte ein Beamter die Heiratsurkunde bei einem Standesamt ein. Mit der Unterschrift verlor Mako ihren Titel. Es war eine Hochzeit, wie es sie im japanischen Kaiserhaus noch nie gegeben hatte.
Wie alles begann
Mako und Kei Komuro lernten sich 2013 an der International Christian University in Tokio kennen. Im September 2017 wurde die Verlobung offiziell angekündigt – damals noch unter großem Jubel. Die Hochzeit war für November 2018 geplant. Doch dazu kam es nicht: Berichte über einen Finanzstreit um die Mutter von Kei Komuro sorgten für Schlagzeilen, und die Feier wurde verschoben.
Komuro ging zum Jurastudium nach New York, das Paar war drei Jahre lang getrennt. Erst im September 2021 kehrte er nach Japan zurück. Am 1. Oktober 2021 gab das Kaiserliche Hofamt den Hochzeitstermin bekannt – und zugleich, dass Mako wegen der jahrelangen medialen Berichterstattung an einer komplexen posttraumatischen Belastungsstörung litt.
Eine Hochzeit ohne alles, was sonst dazugehört
Am 26. Oktober 2021 war es dann so weit – aber ganz anders, als man es von einer Royal-Hochzeit erwarten würde. Mako verabschiedete sich in Tokio von ihren Eltern und ihrer Schwester, Prinzessin Kako. Danach reichten die beiden die Papiere ein. Bei einer kurzen Pressekonferenz verteidigte Mako ihre Entscheidung: Die Ehe sei für beide eine notwendige Entscheidung, um ihre Herzen zu bewahren. Komuro entschuldigte sich für die Unruhe, die entstanden war, und sagte, er liebe Mako.
Besonders bemerkenswert: Mako verzichtete auf die übliche Abfindung, die Prinzessinnen beim Verlassen des Kaiserhauses erhalten – Berichten zufolge rund 1,1 Millionen Euro. Auch das gab es noch nie. Nach dem Kaiserhausgesetz musste sie zudem ihren Titel abgeben, weil sie einen Bürgerlichen heiratete. Seitdem heißt sie Mako Komuro.
Das neue Leben in New York
Im November 2021 zog das Paar nach New York, wo Komuro inzwischen als Anwalt in einer Kanzlei arbeitet. Mako führte dort zunächst ein Leben abseits der Öffentlichkeit. Laut einem Bericht der GALA vom 26. Oktober 2026 soll das Paar inzwischen still Eltern geworden sein – Details dazu gibt es nicht, und das Paar selbst äußert sich dazu nicht öffentlich.
Fünf Jahre nach der wohl ungewöhnlichsten Royal-Hochzeit der jüngeren Zeit steht damit vor allem eines fest: Mako hat für ihre Liebe auf Titel, Zeremonie und viel Geld verzichtet – und sich ein Leben aufgebaut, das sie selbst bestimmt.
Häufige Fragen zu Ex-Prinzessin Mako
Wann heiratete Mako Kei Komuro?
Am 26. Oktober 2021 – standesamtlich und ohne Zeremonie.
Warum verlor Mako ihren Titel?
Nach dem japanischen Kaiserhausgesetz verliert eine Prinzessin ihren Titel, wenn sie einen Bürgerlichen heiratet.
Worauf verzichtete Mako bei der Hochzeit?
Auf alle traditionellen Zeremonien und auf die übliche Abfindung von Berichten zufolge rund 1,1 Millionen Euro.



