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Supermond im November 2026: Datum, Uhrzeit und beste Sicht

Der November 2026 bringt ein Himmelsschauspiel mit: Am 24. November steht der Vollmond als Supermond am Himmel – der erste Supermond seit Januar 2026 und der erste von drei besonders großen Vollmonden in Folge. Sein traditioneller Name: Bibermond. Hier erfahren Sie, wann genau er zu sehen ist und wie Sie ihn am besten beobachten.

Supermond im November 2026: Datum und Uhrzeit

Der Vollmond im November 2026 tritt am Dienstag, dem 24. November 2026, um 15:53 Uhr MEZ (14:53 Uhr UTC) ein. Er steht dann im Sternbild Stier. Zum Zeitpunkt des exakten Vollmonds ist es in Deutschland noch hell – der Mond ist also tagsüber rechnerisch voll, aber erst am Abend richtig zu sehen.

Die beste Sicht haben Sie deshalb an den Abenden rund um den Vollmond: Am Abend des 23. November und am Abend des 24. November erscheint der Mond praktisch voll. Besonders eindrucksvoll wirkt er kurz nach dem Mondaufgang, wenn er noch tief am Horizont steht.

Wie nah ist der Supermond der Erde?

Zum Vollmondtermin am 24. November ist der Mond nur rund 360.768 Kilometer von der Erde entfernt. Seinen erdnächsten Punkt dieser Umlaufbahn, das Perigäum, erreicht er kurz darauf am 25. November um 22:13 Uhr mit etwa 358.942 Kilometern. Zum Vergleich: Im Durchschnitt ist der Mond rund 384.400 Kilometer entfernt – der November-Vollmond ist also fast 24.000 Kilometer näher als üblich.

Dadurch erscheint er etwa 6,5 Prozent größer und 13,5 Prozent heller als ein durchschnittlicher Vollmond. Die oft genannten Werte von bis zu 14 Prozent größer und 30 Prozent heller beziehen sich dagegen auf den Vergleich mit dem kleinsten, fernsten Vollmond des Jahres – nicht mit einem durchschnittlichen Vollmond. Der Unterschied zum normalen Vollmond ist mit bloßem Auge eher dezent, am Horizont wirkt der Mond durch eine optische Täuschung aber oft deutlich größer.

Was ist ein Supermond überhaupt?

„Supermond“ ist kein wissenschaftlicher Fachbegriff, sondern eine populäre Bezeichnung. Er geht auf den Astrologen Richard Nolle zurück: Ein Vollmond gilt demnach als Supermond, wenn er sich innerhalb von 90 Prozent seines erdnächsten Abstands befindet – also dann, wenn Vollmond und Erdnähe zeitlich nah zusammenfallen. Der Mond umkreist die Erde auf einer elliptischen Bahn und erreicht etwa alle 27,55 Tage seinen kleinsten Abstand.

Warum heißt der November-Vollmond Bibermond?

Die traditionellen Vollmondnamen stammen aus nordamerikanischen und frühen kolonialen Traditionen. Der November-Vollmond heißt Bibermond (englisch: Beaver Moon), weil in dieser Jahreszeit traditionell Biberfallen gestellt wurden, bevor die Gewässer zufroren, und weil Biber in dieser Zeit ihre Dämme für den Winter fertigstellen. Der Name hat also nichts mit dem Aussehen des Mondes zu tun, sondern mit der Jahreszeit.

So sehen Sie den Supermond am besten

  • Zeitpunkt: Am Abend des 23. oder 24. November, am besten kurz nach Mondaufgang, wenn der Mond tief steht und besonders groß wirkt.
  • Ort: Suchen Sie sich einen dunklen Ort mit freiem Blick zum Horizont – abseits von Straßenlaternen und Stadtlicht.
  • Wetter: Entscheidend ist ein wolkenfreier Himmel. Bei bedecktem Himmel lohnt sich ein Blick in der Folgenacht, der Mond wirkt dann noch fast voll.
  • Fotos: Für Handyfotos hilft ein festes Auflegen oder ein kleines Stativ. Wer die Mondoberfläche detailreich abbilden will, braucht ein Teleobjektiv – mit dem bloßen Auge und einem Fernglas sind dagegen schon Krater und Meere gut zu erkennen.

Die nächsten Supermonde nach November 2026

Der November-Supermond ist der Auftakt einer Dreierreihe: Der nächste folgt schon am 24. Dezember 2026 – der Weihnachts-Supermond, mit rund 363.525 Kilometern Entfernung sogar noch etwas näher als der November-Mond und damit der größte Vollmond des Jahres. Danach geht die Reihe im Januar 2027 weiter. Wer den November-Mond verpasst, bekommt also bald die nächste Chance.

Häufige Fragen zum Supermond im November 2026

Wann ist der Supermond im November 2026 genau?

Am 24. November 2026 um 15:53 Uhr MEZ ist Vollmond. Am besten zu sehen ist er an den Abenden des 23. und 24. November.

Warum heißt er Bibermond?

Der Name stammt aus traditionellen Vollmondnamen: Im November wurden früher Biberfallen gestellt und die Biber bauten ihre Winterdämme.

Ist der Supermond wirklich viel größer?

Er erscheint etwa 6,5 Prozent größer und 13,5 Prozent heller als ein durchschnittlicher Vollmond. Der Unterschied ist sichtbar, aber dezent – am Horizont wirkt er durch die sogenannte Mondtäuschung oft größer.

Maximilian Braun

Maximilian Braun berichtet bei DeutschePulse über Sport und aktuelle Nachrichten aus Deutschland. Er porträtiert Sportlerinnen und Sportler und ordnet die wichtigsten Meldungen des Tages ein – sachlich, schnell und verlässlich.

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